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Stand 20.6.2008

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Ein Fall von Depression


von Loretta Sparks, übersetzt von Gabriele Schmidt

Das Original finden Sie hier: http://www.emofree.com/depression/intimatelook.htm

 

Verteidige Deine Begrenzungen und sie sind Dein. Verteidige Deine Möglichkeiten und sie sind genauso Dein.”

 

Ein intimer Blick auf eine Depression

 

Hallo, alle Miteinander,

 

Loretta Sparks schickt uns einen wichtigen Artikel von ihrem Mann, Rob George - der viele Jahre an tiefen Depressionen litt. Hier ist ein Bericht aus erster Hand über die inneren Gedanken hinter der Depression und einige kreative Anwendungen von EFT, sie aufzulösen.

 

Unter anderem erzählt Rob..."Eines meiner Probleme ist die Depression. Ich denke, ich liebe sie... Depression kann auch herrlich sein, auf eine wahnsinnige und verderbliche Art und Weise."

 

Damit öffnet Rob uns eine Tür zu seiner ganz intimen Art des depressiven Denkens. Professionelle Therapeuten könnten das sehr interessant finden. Ich habe Rob vor ein paar Jahren persönlich getroffen und schätzte seine Gradlinigkeit... ganz zu schweigen von seinem Humor, den dieser Artikel durchzieht.

 

Andere beachtenswerte Hinweise in Robs Bericht sind....

 

1.  Sein Gebrauch von ”sich das Klopfen vorzustellen.” Das wird auch in unserem Video  Steps to become The Ultimate Therapist gezeigt.

 

2.  Depression in einer generalisierten Art zu klopfen. Beachtet bitte, dass diese Methode ihm eine anhaltende “laufende Erleichterung” seiner Depression brachte. Ich kommentiere das im Verlauf seines Berichts.

 

3.  Er bittet um Euer Feedback unter georgeCSDS@aol.com

 

 

Herzliche Umarmung, Gary

 

P.S.  Für einen tieferen Blick auf den Einsatz von EFT bei Depressionen schaut auf den speziellen Depression Bereich auf unserer Webseite.

 

 

 

Liebe EFT´ler,

 

Weiter unten findet Ihr eine detaillierte Beschreibung einer wirkungsvollen Intervention von EFT bei einer chronischen Depression. Der Autor ist mein Mann, Rob George. Sein Mut, Aufrichtigkeit und Humor spiegeln sich in seinen Worten, ebenso der Wunsch, das mit Euch zu teilen.

 

Loretta Sparks, MA
 

 

KLOPFEN BEI DEPRESSION

 

Rob George

 

Dieser spezielle Autor und Ingenieur hat sich jetzt eine ganze Reihe von Jahren mit relativ einfachen Techniken der energetischen Psychologie und energetischen Psychotherapie beschäftigt und auch wenn es keinerlei “kontrolliertes Experiment” in der Selbstanwendung dieser Techniken bei einer einzigen Person geben kann, empfand ich sie doch in vielen verschiedenen, auch schwierigen Umständen als sehr effektiv. Ich möchte nun eine erfolgreiche Erfahrung mit diesem Verfahren erzählen, das ich vor kurzem hatte.

 

Auch wenn ich schon etwas vertraut mit Roger Callahan's umfassendem Set der wirkungsvollen Gedankenfeldtherapie (TFT) war, in der Klopfdurchgänge für spezielle Situationen verwendet werden, und immer mal wieder die einfache aber effektive Tapas Akupressur Technik (TAT) von Tapas Fleming anwandte, nahm ich in dieser besonderen Situation Gary´s “ein-Klopfdurchgang-passend-für-alles” Emotional Freedom Techniques EFT Prozedur zur Hilfe.

 

Gary's gradlinige und einfach zu merkende Technik und Sequenz der Klopfpunkte ist zu meinem besten Arbeitspferd zur Erreichung der notwendigen Wunder geworden.

 

Es ist auch notwendig zu erwähnen, dass ich den Prozess eher visualisierte anstatt die Sequenz zu klopfen und trotzdem wünschenswerte Ergebnisse zu bekommen scheine. Wie Gary immer wieder sagt, wir sind erst am Anfang eines revolutionären psychotherapeutischen Höhenflugs. Ich habe vermutet (und würde gerne auch andere Meinungen zu diesem Thema hören) dass eine (klare) Imaginierung der Klopfsequenz oft zu funktionieren scheint, da die meisten der selben Neuronen und neuronalen Verbindungen die im Gehirn damit verbunden sind, gleichermassen angesprochen werden, egal ob ein physisches Klopfen passiert oder nicht.

 

Auch wennGary und Andere die Wichtigkeit betonen, anstatt die gesamte Malaise auf einmal anzugehen, auf einzelne spezifische Aspekte herunter zu kommen und sie zu behandeln, habe ich in diesem Fall genau das Gegenteil gemacht. Und überhaupt, sagt Gary nicht auch immer, dass wir neue Dinge ausprobieren sollen? Es kann ja nicht schaden, wie wir alle wissen.

 

GC´s Kommentar: Bei vielen Gelegenheiten erzielten wir beeindruckende Erfolge in der Anwendung von EFT auf die “generelle Malaise” (oder dem globalen Problem, wie ich es nenne). Leute klopfen oft auf diese Weise und “fühlen sich jetzt viel besser”. Später, wenn es “wieder kommt”, klopfen sie wieder, um Erleichterung zu erfahren.

 

Ich behaupte nicht, alle inneren Vorgänge von diesem Prozess zu kennen. Jedoch aus meiner Erfahrung heraus führt die beständige Anwendung von EFT auf spezifische Ereignisse im Leben des Klienten, die dem eher globalen Thema zugrunde liegen, zu einer anhaltenden Lösung.

 

Jedem hier ans Herz gelegt: versteht die Prinzipien von EFT und wendet sie in jeder Weise an, die für euch funktioniert.

 

ROB FÄHRT FORT: Eines meiner Probleme ist die Depression. Ich denke, ich liebe sie. Zumindest manchmal. Depression kann natürlich ein Leben in der Hölle sein; ich selbst habe über viele Jahre diesen entkräftenden und versteinerten psychischen Zustand immer wieder erfahren. Ich empfand die Depression als ungesund und vielleicht sogar als unnötig (wenn ich obenauf war), war ich unten, überschwemmte mich das alte gewohnte Gefühl von Hoffnungslosigkeit. Depression kann auch herrlich sein, auf eine wahnsinnige und verderbliche Art und Weise.

 

Wie auch immer, als ich letztens nicht einschlafen konnte und anstatt so ziemlich die ganze Nacht wach im Bett zu liegen und noch depressiver zu werden und mich mit schrecklichen Gedanken und furchtbaren Kämpfen mit unüberwindlichen Hindernisse herum zu schlagen, kam mir die Idee, dass ich doch genauso gut ein paar dieser unüberwindlichen Hindernisse klopfen könnte, da ich ja sowieso diese Nacht wach bleiben würde. Irgendwas um die Zeit totzuschlagen. Da ich meine Frau Loretta nicht aufwecken wollte, entschied ich mich, mir die Klopfsequenz einfach so bildlich wie möglich vorzustellen. Ich hatte das schon vorher gemacht mit wie ich meine immerhin doch etwas Erfolg. 

 

Also fing ich an. Ich ging ein Problem / Malaise / Thema nach dem anderen durch, aber es waren immer mehr und tiefere Probleme da. Ich dachte, sicherlich ist es eine gute Sache, dass EFT jemand erlaubt / zwingt, sich auf das Problem zu konzentrieren. Ich war so tief unten, dass ich nur noch tiefer hinunter gehen wollte, um meine alten Freunde, diese beängstigenden Gedanken zu besuchen. Mir schien, dass ich nirgendwohin gelangte, ausgenommen dass ich jetzt noch mehr schlechte Gedanken hatte, während ich wach lag.  

 

Dann kam ein anderer Gedanke hoch: Warum nicht einfach die ”Depression” klopfen? Sicher, eine generelle Depression ist normalerweise das Ergebnis von einer komplexen Mischung aus unliebsamen Dingen und Stressoren, aber vielleicht ist eine Depression auch eine einzelne Sache. Gott weiss, ich liebte sie manchmal einfach dafür, was sie war und konnte im Moment schon depressiv werden, wenn ich nur daran dachte, nicht depressiv zu sein. So behandelte ich die Depression einfach als eine Einzelproblem. Weiter unten ist ungefähr der Wortlaut, den ich benutzte. Ich hätte bis zur Dämmerung immer noch nicht geschlafen, aber ich würde eventuell etwas erfrischt aufstehen und nicht depressiv - verdammt noch mal.

 

 

Einstimmung:(Standard, begleitet vom Reiben des Handkantenpunkts und des Wunden Punkts)

 

"Auch wenn ich manchmal depressiv bin, akzeptiere ich mich zutiefst und vollständig so wie ich bin."

 

"Auch wenn ich die meiste Zeit depressiv bin  akzeptiere ich mich zutiefst und vollständig so wie ich bin."

 

"Auch wenn es scheint, als wäre ich die ganze Zeit depressiv, akzeptiere ich mich zutiefst und vollständig so wie ich bin."

 

Klopfdurchgang: (mit folgenden Erinnerungsworten)

 

AB: "Ich bin depressiv."

 

SA: "Ich bin verdammt depressiv!"

 

UA: "Ich war noch nie so depressiv!"

 

UN: "Ich bin so depressiv, ich kann gar nicht depressiv genug sein."

 

K: "Das Leben ist wertlos ohne Depression."

 

SB: " Die Depression ist das Einzige, wofür es sich lohnt zu leben."

 

UA: "Warum sind nicht alle depressiv?"

 

D: "Jeder sollte depressiv sein; ich bin depressiv."

 

ZF: "Mit dieser Welt, wie kann ich da nicht depressiv sein?"

 

MF: "Depression ist die einzige Hoffnung."

 

KF: "Diese Nacht ist scheusslich wegen dieser Depression."

 

HK: "Verflucht sei diese Depression."

 

9-Gamut: (Standard, begleitet vom Klopfen des Handrückenpunktes)

 

#7&#9: Sang: "Wünschte ich hätte jetzt ´nen Drink" zur Melodie von "Mary had a little lamb."

 

Klopfdurchgang (Wiederholung):

 

AB: "Was bin ich depressiv."

 

SA: "Gott, Depression macht Spass!"

 

UA: "Es fühlt sich sicher gut an, sich schlecht zu fühlen."

 

UN: "Depression ist köstlich!”

 

K: "Es ist richtig gut, wenn´s so richtig schlecht ist."

 

SB: "Würde es gar nicht anders haben wollen."

 

UA: "Es ist viel zu lange her, dass ich depressiv war."

 

D: "Ich denke, ich gehe jetzt noch tiefer in diese köstliche Depression."

 

ZF: "Was ist der Knackpunkt von allem?"

 

MF: "Was ist der Knackpunkt depressiv zu sein?"

 

KF: "bei Licht besehen werden Depressionen langweilig."

 

HK: "Depression lässt jeden wissen, dass ich gerade einfach nur über mich selbst nachdenke."

 

Zu Beginn dieses “imaginierten” Klopfens begann ich, wie ich das jetzt immer sowohl mit “realem” als auch “imaginierten” Klopfen mache, mit mehreren Fingern auf dem höchsten Punkt meines Kopfes, dem Kronen-Chakra zu klopfen. Fragt mich nicht, wo ich das her habe, ich mache es einfach. Es ist eine einfache Vorgehensweise, die, wie ich glaube, mein “ganzes Gehirn”, Nervensystem und Körper aufweckt: “Los, wach auf, Selbst, wir wollen jetzt mit dem Rest des Universums kommunizieren.”  Das belustigt mich.

 

Rob George

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