|
Performancesteigerung als Metapher für die Herausforderungen des Lebens Erfolg
Übersetzt von Dorothee Geray. Herzlichen Dank für die freundliche Abdruckgenehmigung!
Hallo an Alle,
eine der interessantesten (und finanziell lukrativsten) Anwendungsgebiete von EFT ist das Gebiet der Performancesteigerung. Richtig angewendet, kann EFT emotionale “Grenzen” neutralisieren und damit Athleten, Musiker, Schauspieler, Verkäufer etc. zu Ergebnissen verhelfen, die ihren Erwartungen entsprechen oder sie sogar übertreffen.
Wie Euch jeder Erfolgsberater bestätigen kann, ist es unsere eigene mentale Verfassung, die uns ”begrenzt”. Es sind unsere eigenen emotionalen “Deckel”, die wir uns selbst aufsetzen, die uns da festhalten, wo wir sind und uns davon abhalten, unser Penthouse der Ultimativen Performance zu betreten, in das wir eigentlich gehören würden. Dies ist natürlich alles andere als eine Erleuchtung. Wir alle wissen das. Wir haben viel mehr Potential, wie wir nutzen.
Interessanterweise gibt es interessante Parallelen zwischen diesen “Begrenzungen”, die uns davon abhalten, die höchsten Ebenen zu erreichen und unseren Lebensthemen. So tauchen zum Beispiel unsere Ängste, Zweifel, Unsicherheiten und das ganze andere emotionale Gepäck häufig in diesem Zusammenhang auf. Demzufolge kann es geschehen, dass wir bei der Arbeit an unseren Performanceproblemen häufig eins-zu-eins auf unsere Kernprobleme treffen, deren Lösung uns, ist sie erst einmal gelungen, erlauben wird, auf allen Gebieten unseres Lebens eine erfolgreichere Gangart einzulegen.
Dr. Larry Stolzer weist auf diese Zusammenhänge mit einem wichtigen Beispiel hin, das Performance als Metapher für andere Problemfelder in unserem Leben verwendet. Hierin liegt grosses Potential.
Ich umarme Euch, Gary
Hier kommt ein neuer Weg, EFT für Performancesteigerungen unter einem Marketinggesichtspunkt anzuwenden.
Stellt Euch folgendes vor: Ihr lehrt die Menschen EFT und bringt ihnen bei, die Ängste und Unsicherheiten zu überwinden, die sie bei der Vorbereitung auf die Erklimmung einer 100 m hohen Kletterwand in einer Halle und bei der Durchführung dieses Unternehmens empfinden. Ich will meine Erfahrungen genau mit dieser Situation mit Euch teilen.
Vor ein paar Monaten habe ich Susan, eine Organisationsberaterin, getroffen, die sich darauf spezialisiert hat, Unternehmensteams dabei zu helfen, besser zusammenzuarbeiten. Ihr Hauptaugenmerk richtete sie darauf, den Teams dabei zu helfen, besser mit Risiken und Veränderungen zurechtzukommen. Wir hatten uns getroffen, weil sie Psychologen zu dem Thema interviewte, wie man Menschen besser helfen konnte, mit Anspannung und Angst umzugehen.
Nachdem sie von meiner EFT und Energie-Psychotherapie Arbeit gehört (und es selbst am eigenen Leibe erfahren) hatte, wurde offensichtlich, dass wir ganz gut zusammenarbeiten könnten. Wie sich herausstellte, ist sie eine begeisterte Kletterin und stellte Teamarbeits-Konzepte zusammen, die einen Versuch des Hallenkletterns beinhalteten. Dies ist eine hervorragende Übung, denn es ist sicher, stellt eine echte (nicht nur eingebildete) Herausforderung dar und erfordert eine ganze Menge Mut und Vertrauen.
Wenn Sie klettern, tragen Sie eine Sicherungsweste, die an einem Seil befestigt ist, das wiederum durch einen Sicherungsclip läuft, der einrastet, falls Sie fallen. Ihr Partner, der am Boden wartet, ist ihr Sicherungspartner. Dieser muss die Spannung im Seil auf einem angemessenen Niveau halten, damit Sie für den Fall, dass Sie fallen, nicht allzu tief hinabstürzen, bevor der Clip Ihren Fall bremst. Darüber hinaus muss der Sicherungspartner dann den Clip öffnen und Sie langsam zum Boden ablassen. Wenn Sie das erste Mal klettern, haben Sie wirklich das Gefühl, dass der Sicherungspartner Ihr Leben in seinen/ihren Händen hält.
Natürlich sind darüber hinaus auch noch jede Menge andere Ängste zu bewältigen, z.B. Höhenangst, Angst, sich zu blamieren ebenso wie Probleme mit mangelndem Selbstvertrauen, Perfektionismus etc.
Susan und ich entwickelten ein Programm, in dem ich den Teilnehmern EFT beibringe und sie ihnen die Grundtechniken des Kletterns vermittelt. Wir beide beschäftigen uns mit der Psychologie von Risiko und Angst. Vor einigen Wochen veranstalteten wir einen öffentlichen Workshop, den wir als Gelegenheit (1) das Hallenklettern auszuprobieren und (2) eine neue Energie-/Körpertechnik auszuprobieren, mit der man Ängste überwinden kann, ankündigten. Unser Flugblatt wies auch darauf hin, dass die erlernten Techniken sich auch für andere persönliche Probleme als nützlich erweisen könnten - nicht nur fürs Bergsteigen. Es erübrigt sich wohl, zu sagen, dass die Leute, die kamen, bereit waren, einige Risiken auf sich zu nehmen!
In den Workshops redeten die Teilnehmen dann ziemlich schnell über die Ängste, die sie im Bezug auf das Klettern hatten. Daneben hatten sie noch einige andere Themen gemeinsam, bei denen sie hofften, dass ihnen die Technik etwas helfen könnte. Unter anderem waren das so weitverbreitete Probleme wie Lampenfieber, Angst vor Turbulenzen und die Bewältigung von Ärger.
Nach unserer Erfahrung ist EFT in einer derartigen Umgebung sehr hilfreich. Zum einen hat fast jeder am Ende eines solchen Workshops den Eindruck, dass er weit besser klettern konnte, als er das vorher erwartet hatte. Das heisst, die Bewältigung der Aufgabe selbst ging besser als erwartet.
Zweitens stellen die Teilnehmer erhebliche Verbesserungen bei sich im Hinblick auf den Grad ihrer negativen Gefühle oder ihrer Anspannung fest. Normalerweise klettert jeder Teilnehmer zwischen 2 bis 4 mal pro Workshop. Nachdem ich der Gruppe vor dem Klettern EFT gezeigt habe, führe ich anschliessend mit einer Gruppe von Kletterern (normalerweise 4 bis 5 Leute) EFT durch, während jede/r an seinen/ihren Problemen arbeitet. Diesen Prozess wiederholen wir für verschiedene Kletterdurchgänge.
Bei dieser Arbeit habe ich verschiedene interessante Beobachtungen im Zusammenhang mit EFT machen können. Erstens ist EFT fast immer erfolgreich (was an sich keine grosse Überraschung für uns ist). Zweitens bringt die Anwendung von EFT in einer realen Situation eine ganze Menge interessanter Aspekte in Spiel, die man unmittelbar behandeln kann. Wenn wir eine Therapiestunde in unserem Büro haben, müssen wir uns häufig regelrecht anstrengen, um die Situation zu visualisieren oder um uns vorzustellen, welche Situationen der Klient erleben könnte. In diesem Fall steht die Wand direkt und drohend vor uns, die Ängste oder behindernden Gedanken sind greifbar und unmittelbar.
Ich fordere die Teilnehmer in der Regel auf, alle beeinträchtigenden Gedanken oder Erfahrungen zu behandeln. Die Teilnehmer neigen dazu, Ihre Ängste schnell mit einem Etikett zu versehen und erkennen recht schnell, dass ihre negativen, selbstzerstörerischen Gedanken sie beeinträchtigen. Nur wenige erkennen, dass auch ihre körperlichen Beschwerden in eine ähnliche Richtung gehen. Beispielsweise geben die Kletterer auf, wenn sie körperlich müde werden. Oder sie denken, sie seien überhaupt nicht in der Lage zu klettern, weil sie nicht genügend Kraft haben. Ich empfehle den Teilnehmern, all diese Themen zu beklopfen - und normalerweise stellen sie fest, dass sie viel mehr können, wie sie sich zutrauen.
Wie oft erlauben wir einer körperlichen Beeinträchtigung, wie z.B. Müdigkeit, uns von unseren Zielen abzuhalten? Wie oft ist diese körperliche Beeinträchtigung eine körperliche Manifestation eines grundlegenden Glaubenssatzes oder einer tieferen emotionalen Blockierung? Die Kletterer empfinden plötzlich die Müdigkeit in ihren Armen, wenn sie die Höhe erreicht haben, die ihrem aktuellen internen (wenn auch eingeschränkten) Bild ihrer Leistungsfähigkeit entspricht. Natürlich spielen hier auch Ausdauer, Fitness und Klettertechnik eine gewichtige Rolle.
In dieser lebensechten Umgebung bearbeiten wir viele dieser Themen auf der Stelle.
Leider ist die Zeit, in der wir uns mit jedem Einzelnen beschäftigen können, im Workshop begrenzt. Die Fortschritte beruhen also auf einigen wenigen EFT-Runden (üblicherweise ohne 9-Gamut-Prozedur).
Aufgrund der zeitlichen Limitierung denke ich nicht, dass viele Teilnehmer eine vollständige Lösung ihrer Probleme im Workshop erfahren. Aber sie erleben doch signifikante Fortschritte. Und ich zeige den Teilnehmern, wie sie EFT weiterhin alleine anwenden können, um diese und andere Themen bearbeiten zu können.
Ich sehe es so, dass dies nur einer von vielen möglichen innovativen Wegen ist, EFT in einer breiteren Öffentlichkeit, inklusive Geschäftsleuten oder anderen die sonst vielleicht nicht in Ihre Praxis kommen würden, bekannt zu machen. Nur der Himmel ist eine Grenze!
Larry Stoler
zurück nach oben
|