Das deutsche EFT-Handbuch
Download kostenlos

Videos:

Flugangst-Reportage

Die EFT-Kurzform

Gary Craig’s neues EFT- Video

Aktuelle Entwicklung

EFT-Seminare

EFT-Newsletter

EFT lernen

EFT-Buchladen

Navigationsleiste

HOME
Inhalt & Navigation
Alles über EFT
Home2
Was ist EFT
Technik
Garys Tutorial
Palast der Möglichkeiten
EFT & Forschung
Anwendungen
PU & andere Blockaden
Trauma und Missbrauch
Ängste & Phobien
Schlafstörungen
Depressionen
EFT & Partnerschaft
EFT & Sexualität
EFT bei Kindern & Schulprobleme
Süchte & Zwänge
Körperliche Probleme
Stress auflösen mit EFT
Allgemeines
Erfahrungsberichte
Sonderformen
Fragen & Anworten
EFT-Edition /Literatur
EFT-Autoren
Kontakt
Prof. Anwender
Videos von Gary Craig
Klopfakupressur G&U-Cover

...mal reinlesen...

DasEFT-Buch der Autoren dieser Website ist bei Gräfe & Unzer in der 3.Auflage erschienen und ist im Buchhandel für € 12,90 erhältlich.

Sie können es auch hier bestellen.

Suchmaschine


What's new powered by crawl-it
 

Stand 20.6.2008

sitemap
powered by crawl-it  

emofree_banner

Wie wird eine bestimmte Krankheit auf EFT reagieren?

Teil I

 

Ein Beitrag von Patricia Carrington, übersetzt von Robert Rother

 

Ich werde sehr oft von Klienten gefragt, ob EFT in einer ganz bestimmten Krankheitsform (meist ist es eine schwere Erkrankung) eine Besserung bewirken kann.

Oft sind es derart komplizierte Fälle, dass ich davon noch nie gehört habe (ich bin kein Mediziner). Die Fragestellung ist jedoch nutzlos und vergeblich.

Das liegt wohl daran, dass wir einfach noch nicht wissen, bei welchen Krankheitsformen EFT einsetzbar ist. Wenn es sich dann noch um eine seltene, spezielle Erkrankungsform handelt, wird die Antwort natürlich noch schwerer.

Während wir auf der einen Seite sogar evidente klinische Beweise für die Effektivität und Wirksamkeit von EFT haben, so haben wir doch noch keine aussagekräftige Statistik, die Auskunft darüber gibt, wie oft EFT erfolgreich war.

Ich verfahre meist so, dass ich, wenn ich gefragt werde, in welchen Fällen EFT helfen kann,den Fragesteller an die Website von Gary Craig (www.emofree.com) verweise und vorschlage, er möge dort mittels Schlüsselworten und Suchbegriffen eine gezielte Web-Suche durchführen.


Wenn ich nun zum Einsatz von EFT in speziellen Umständen befragt werde, die nicht auf Garys Website besprochen werden, biete ich eine Analogie an: es wäre wohl töricht, den Pharmakonzern Bayer daraufhin anzusprechen, ob Aspirin in der Lage sei einen ganz bestimmten Schmerz eines Knochenbruchs oder Tumors zu beeinflussen. Es liegt in der Natur des Präparates, dass es - wie alle Schmerzmittel - eine NICHTSPEZIFISCHE Wirkungsweise hat, die nicht auf ein bestimmtes Ziel ausgerichtet ist.

Ähnlich verhält es sich bei EFT. Vorausgesetzt, es ist nicht bei einer bestimmten Person kontraindiziert (und es gibt beinahe keinerlei publizierte Kontraindikationen, mit Ausnahme von einigen Formen der Epilepsie, und auch da kann EFT extrem wirksam sein, auch hier vorausgesetzt, die nötigen Vorkehrungen wurden getroffen).

In diesem Fall berate ich den Klienten dahin gehend, dass EFT in seiner generalisierend heilenden Form dazu genutzt wird, auf den Krankheitsverlauf stabilisierend einzuwirken. Da es höchst wahrscheinlich ist, dass EFT bestehende Energieblockaden auflöst, kann es daher auf eine ungenannte Zahl von Problemen angewendet werden. Wie Gary Craig schon anregte, kann die Frage, ob und wie EFT in einem bestimmten Fall hilft, am Besten dadurch beantwortet werden, dass man es anwendet und beobachtet, was passiert (immer voraussetzend, es gibt keine medizinische Kontraindikation).

Man kann natürlich auch weiterhin Garys Rat folgen und die emotionale Schicht abarbeiten, die dem physischen Problem zugrunde liegt. Dies ist oft eine exzellente Strategie. Auch wenn es oft gar nicht so einfach ist, wenn emotionaler Stress bereits vom Körper in eine physische Manifestation wie Schmerz, Krankheit etc. konvertiert wurde. Meist ist dies dann der Fall, wenn der emotionale Stress dem Bewusstsein der Person nicht gewahr wurde, weil er aus einer Zeit stammte, die so weit zurückreicht, das sie sich nicht mehr daran erinnert, oder aber die Emotion ist so schmerzhaft, dass der blosse Gedanke daran schon vermieden wird und nur über körperliche Symptome abgearbeitet wird.

Eines der ersten Themen, über die ich mich mit Klienten unterhalte, deren körperliche Kondition mittels EFT beeinflusst werden soll, ist, sie darauf hinzuweisen, dass die Person sich vielleicht gar nicht darüber im Klaren ist, dass der Krankheit ein emotionales Problem zugrunde liegt.

Gary Craig bearbeitet dieses Problem auf indirektem Weg, indem er den Klienten bittet, einfach zu RATEN, was das wohl für eine Emotion sei, die Grund für das Problem ist, falls er es WÜSSTE. Eine clevere Strategie, die sehr oft zum Erfolg führt und immer angewendet werden sollte. Nichts desto trotz wirkt dies aber nicht immer und darum schlage ich den folgenden Satz vor, wenn Garys Strategie versagt:

Auch wenn ich nicht die leiseste Idee habe, welche Gefühle mein Problem verursachen, entscheide ich mich dafür, diese Gefühle zu beruhigen und zu heilen.”

Oder: “Auch wenn ich nicht weiss, welche Gefühle dieses Problem verursachen, entscheide ich mich dafür, mich selber wissen zu lassen, wo ich Aufmerksamkeit brauche und mir Liebe und Unterstützung zu geben.”

Dann gibt es da noch Garys Strategie, die Emotion "in" den Körperteil zu versetzen, der erkrankt ist und diesen dann zu klopfen. Als Beispiel erzählt er die Geschichte von einem Klienten, der starke Schmerzen in den Knien hatte. Er stand unter dem Eindruck einer Geschichte aus seiner Jugend, als seine Mutter sich im Beisein von Freunden über dessen Knie lustig machte. Für ihn könnte sich eine hilfreiche Set-Up-Formulierung etwa so anhören:

Auch wenn sich Mutter sich vor meinen Freunden über meine Knie lustig machte, entscheide ich mich dafür, Mutter in meinen Knien zu vergessen.” Im Durchgang wird dann an jedem Klopfpunkt wiederholt: “Mutter in meinen Knien..."

Diese Methode kann sehr effektiv sein, da sie den Klienten vom Problem befreit, indem sie dieses gezielt anspricht.

Es sind noch eine ganze Menge anderer Umstände mit dem vorliegenden Thema verflochten. Ich werde in unregelmässigen Abständen darauf zurückkommen.


Teil II

 

Heute möchte ich an dieser Stelle einige weitere Taktiken diskutieren, die ich aus meiner klinischen Praxis übernommen habe.

Es gibt eine Vielzahl körperlicher Symptome und Krankheitsbilder, bei denen EFT hilft. Es kommt aber auch ganz besonders darauf an, wie sich der Patient zu seiner Krankheit stellt. Es scheint dabei überhaupt keine Rolle zu spielen, wie schwer die Krankheit oder das Symptom ist, es scheint einzig und alleine darauf anzukommen, dass es nur, wenn der Klient positiv eingestellt ist, zur Heilung oder zumindest befriedigender Besserung kommt

Ich führe hier einige Punkte an, bei denen es sich lohnt, sie mittels EFT anzusprechen.

Entmutigung

Falls der Zustand bereits länger besteht und der Klient bereits mehrere Behandler vergeblich bemüht hat, können sich Gefühle der Mutlosigkeit, Depression und Hoffnungslosigkeit einschleichen, ob es denn jemals wohl eine Lösung für dieses Problem gäbe?

Dieses Gefühl der Entmutigung sollte als Allererstes mit EFT “abgearbeitet" werden, da es sonst die weitere Arbeit sabotieren würde.

Hier einige nützliche Einstimmungssätze

Auch wenn ich denke, dass es nichts gibt, das mir helfen kann, entscheide ich mich dafür, mich von einer neuen Heilungsform überraschen zu lassen.”

Auch wenn ich denke, dass es nichts gibt, das mir helfen kann, entscheide ich mich dafür, offen für neue Lösungsmöglichkeiten zu sein.”

“Auch wenn ich denke, dass es nichts gibt, das mir helfen kann, entscheide ich mich für ein Gefühl der Überraschung und tiefen Hoffnung."
Ärger über die Krankheit

Oft resultieren Krankheiten oder Verletzungen in einem Gefühl der Wut und des Ärgers über die persönliche Situation.

Hier können die folgenden Set-Up-Sätze sehr nützlich sein:

Auch wenn ich mich ziemlich über meinen Schmerz (Zustand etc.) ärgere, entscheide ich mich, diesen Ärger als total normal hinzunehmen und mir selber zu vergeben.”

Auch wenn ich ausser mir vor Wut bin, dass ich in dieser (Krankheits-) Situation bin, entscheide ich, meinen Ärger zu akzeptieren und mich aufzubauen."

Auch wenn ich am Ende meiner Geduld mit dieser Krankheit bin, entscheide ich mich dafür, geduldig mit mir zu sein und HEUTE etwas wundervoll Konstruktives für mich zu tun.”

Auch wenn ich das Gefühl habe, es keinen Moment länger aushalten zu können, entscheide ich dafür, mich auf meine innere Stärke und mein Durchhaltevermögen zu besinnen und den Kern meines inneren Friedens anzusprechen.”

Auch wenn ich ausser mir bin über das, was sich im Innern meines Körpers abspielt, entscheide ich mich dafür, ohne Unterlass mit meinem Höheren Bewusstsein in Kontakt zu sein und daraus grosse Kraft zu schöpfen."

Ärger über Behandler

Die Wut über Menschen, von denen der Klient annimmt, sie hätten ihn nicht richtig behandelt, falsche Diagnosen gestellt, oder nicht das richtige Medikament verordnet, kann ein sehr hinderlicher Faktor für Heilung des kranken Patienten darstellen.

Hier ein nützlicher Set-Up-Satz, um dies zu eliminieren:

Auch wenn ich auf den Arzt (Schwester etc.) wütend bin, dass er diesen Behandlungsfehler bei mir gemacht hat, entscheide ich mich, das zu akzeptieren, meine Behandlung fortzuführen und gesund und stark zu werden.”

Erzwungene Abhängigkeit

Zusätzlich zu anderen Krankheitsgründen kann noch der Aspekt einer ungewollten, erzwungenen Abhängigkeit kommen.

Hier biete ich folgende Set-Up-Sätze an:

Auch wenn ich es hasse, von anderen Menschen in dieser Art abhängig zu sein, entscheide ich mich dafür, eine Vielzahl kleiner Dinge zu finden, die ich für mich selber auf eine SEHR ZUFRIEDENSTELLENDE ART UND WEISE tun kann.”

"Auch wenn ich es hasse, von anderen Menschen abhängig zu sein, entscheide ich mich dafür, zu lernen, von anderen Menschen und vom Leben (Universum etc.) zu empfangen."

"Auch wenn ich es hasse, von anderen Menschen abhängig zu sein, entscheide ich mich dafür, etwas absolut Grundsätzliches für mein Leben daraus zu lernen,

Auch wenn ich es hasse, von anderen Menschen abhängig zu sein, entscheide ich mich dafür, diese Situation als etwas anzunehmen, das ich im Moment noch nicht verstehe.”

Dies sind nur einige wenige Beispiele dafür, wie EFT im Falle von Krankheiten und Verletzung eingesetzt werden kann. Es gibt noch viel darüber zu schreiben und ich werde in späteren Publikationen darauf zurückkommen.


Patricia Carrington ist Autorin des Buches “Choices Manual", in dem sie erklärt, wie man sehr effektive EFT-Verfahren entwickeln kann. Sie bietet dort eine grosse Vielfalt an weiteren Set-Up-Sätzen für eine breite Skala von Problemen.

Mehr Informationen und Bestellung auf ihrer Website www.eftupdate.com .

Der Original Newsletter von Patricia Carrington kann auch über ihre Website abonniert werden

 

 

 

Januar 2008: Mehr als 1,5 Millionen Klicks auf diese Website !