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Ich konnte einfach nicht mit Gary tanzen!
Übersetzt von Dorothee Geray. Herzlichen Dank für die freundliche Abdruckgenehmigung!
”Wann immer Du Dich auf der Seite der Mehrheit befindest, ist es Zeit innezuhalten und nachzudenken" Mark Twain
Hallo, Alle,
unser letzter Borrowing Benefit-Workshop in Flagstaff, AZ, übertraf meine Erwartungen bei Weitem. Auch wenn wir immer noch an der Verfeinerung des Prozesses arbeiten, ist die Anzahl der spezifischen Aspekte der Workshopteilnehmer, die erheblich reduziert wurden, absolut beeindruckend. Es waren mehr als 1.000.
Eines der Highlights, die ich hatte, war eine On-Stage Sitzung mit LaVern Williams über ihren Widerstand/ihre Unfähigkeit, mit mir zu tanzen. Während der Pausen fordere ich die weiblichen Workshopteilnehmer gerne zu einem Tänzchen auf (wir spielen Musik während der Pausen) und als ich LaVern zum Tanzen aufforderte ... versteinerte sie. Auch wenn sich unsere On-Stage-Sitzung in erster Linie um das Problem mit dem Tanzen drehte, wurden doch noch eine ganze Menge Themen im Zusammenhang mit Selbstakzeptanz abgearbeitet.
LaVern erzählt von dieser Erfahrung in einem Brief an Betty Moore-Hafter mit der Erlaubnis, diesen auf ihrer beliebten EFT-Liste zu veröffentlichen. (um Bettys Liste beizutreten, Mail an betty@risingsunhealing.com.)
Um einen Eindruck von den vielfältigen LaVerns Fortschritten zu bekommen, lest bitte die folgenden Auszüge aus ihrem Brief
“..Das Hauptergebnis ist eine ruhige Selbstsicherheit und eine Klarheit darüber, wo ich hinwill" und “Aus dem Gefühl heraus, mich in meiner Mitte zu befinden, machte ich mich ganz ruhig daran, mein Debüt als EFT-Therapeutin anzugehen. Ich war schon seit Jahren fasziniert von diesen Geist/Körper-Techniken, aber es war mir nie gelungen, mich selbst in diesem Feld professionell handeln zu sehen - wenn ich es jetzt so betrachte, mussten wohl erst meine eigene Verwundungen geheilt werden und so war es wohl schon immer."
Ich umarme Euch,
Gary
Von LaVern Williams
Liebe Betty,
hier kommt mein Bericht über Flagstaff; er ist ziemlich lang, Du kannst ihn editieren, wenn Du möchtest und ihn auch, wenn Du willst, mit der Gruppe teilen...
Auch ich habe in Flagstaff zumindest eine tiefe Heilung von einem meiner Grundprobleme erfahren. Während ich mich wieder in mein alltägliches Leben zurückfinde, entdecke ich immer noch neue, geheilte Themen in mir; Hauptresultat ist eine ruhige Zuversicht und eine Klarheit darüber, wo ich hinwill, während ich vor Flagstaff gezögert, jede Menge Zweifel durchsiebt und vielleicht mein Unternehmen zurückgestellt hätte, um auf “bessere Zeiten" zu warten.
Ein kurzer (!!) Abriss meiner Erfahrungen in Flagstaff: Ich sollte eigentlich mit Gary auf der Bühne an einer Insekten-/Bienenphobie arbeiten und bearbeitete dementsprechend auch andere Themen, um daraus meine Vorteile zu ziehen (“Borrowing Benefits"). Ich war bei keinem der Themen auf einer 10, aber da ich ein absoluter Meister darin bin, meine Gefühle zu unterdrücken, nehme ich einmal an, dass sich hinter den Kulissen noch jede Menge Heilung abgespielt hat, deren ich mir gar nicht bewusst war.
Ich empfand ein wachsendes Gefühl inneren Friedens, der Ruhe und ein interessantes Sehnen danach, hinauszugehen, mit der Natur zu kommunizieren, während die Konferenz fortschritt. Häufig stand ich in den Pausen draussen in der Sonne und starrte einfach in die Hotelgartenanlage. Auch wenn ich noch keine Arbeit in Bezug auf meine Insekten-/Bienenphobie geleistet hatte, fühlte ich mich doch nicht übermässig besorgt deswegen - vielleicht bestand ja genügend Gemeinsamkeit mit meinen übrigen Themen, so dass dieses teilweise mit erledigt wurde?
Dann kam der Moment, der sich als der wesentlichste Wendepunkt in meinem Leben herausstellen sollte: in den Pausen wurde Musik gespielt und wenn es sich dabei um Tanzmusik handelte, tanzte Gary, wundervoller Tänzer, der er nun mal ist, einige Runden mit verschiedenen der anwesenden Frauen. Es war wundervoll; zeitweise schien es, als umgebe der warme Schein von Kerzenlicht Gary und die anderen Tänzer, als schwebten sie in einer pulsierenden, verzauberten, dreidimensionalen Welt, während der Rest des Konferenzraums künstlich beleuchtet, zweidimensional und nicht besonders ansprechend war.
Gary schaute zu mir herüber und lud mich mit seinen Augen ein, mit ihm zu tanzen. Stellt Euch ein Reh vor, dass von den Lichtern eines herannahenden Autos geblendet wird. Ein Kaninchen, dass unter dem Blick eines Adlers erstarrt. Ich erlebte eine Mischung aus eiskalter Panik, tiefster Traurigkeit und tiefer Sehnsucht. Das war ein Super-Trigger. Ich konnte einfach nicht mit Gary tanzen - und er hörte nicht auf, zu versuchen, meine Aufmerksamkeit zu erregen. Endlich schaffte ich es, mit einem “Nein" meinen Kopf zu schütteln und Gary ging weiter zur nächsten Dame. Nachdem ich mich wieder halbwegs im Griff hatte (in der Öffentlichkeit in Tränen auszubrechen, ist ein seltenes Ereignis für mich, aber Ihr hättet es nicht vermutet, wenn Ihr mich an diesem letzten Tag der Konferenz gesehen hättet), redete ich mit Gary in der nächsten Pause, um sicher zu gehen, dass er verstand, dass mein Nicht-mit ihm-tanzen-wollen mein Problem war und nichts mit ihm zu tun hatte. Wir beschlossen dann, die Bienenphobie wegzulassen und uns dem “Tanz-Trauma" zuzuwenden.
Als es dann Zeit wurde für meinen Angesicht zu Angesicht Auftritt mit Gary, war ich überrascht, dass ich praktisch kein Lampenfieber hatte, obwohl ich noch nie zuvor vor so einem grossen Publikum gesprochen hatte. Vielleicht hatten meine zunehmende Ruhe und das Gefühl des Friedens aus den vorangegangenen 3 Tagen der Konferenz alle Dinge beseitigt, die Lampenfieber hätten hervorrufen können; ich hatte ein Gefühl von Lampenfieber-Übelkeit gehabt, als ich im Vorfeld der Konferenz mit Gary telefoniert hatte.
Meine tatsächliche Zeit auf der Bühne mit Gary war extrem surreal; ich erinnere mich an einzelne Standbilder und kurze Ausschnitte, aber alles fühlt sich sehr verschwommen an. Es wird eine faszinierende Erfahrung sein, das alles durch die Augen der Kamera zu sehen, wenn die Videos der Konferenz herauskommen. Wenn ich in der Vergangenheit versucht hatte, zu tanzen, endete es fast immer in einem Desaster und ich berichtete von einigen dieser Vorfälle auf der Bühne.
Dann überredete mich Gary, mit ihm zu tanzen, immer einen kleinen Schritt nach dem anderen, begleitet von (davon gehe ich jedenfalls aus) jeder Menge Klopfen. Ich kann mich nicht mehr an viele von den eigentlichen Klopfrunden erinnern, aber Betty hat mir versichert, dass sie stattgefunden haben. Am Ende fühlte ich mich wirklich wohl, war entspannt und genoss meinen Tanz mit Gary von über 150 Menschen, während ich auch noch gefilmt wurde!
Interessanterweise WAR ES MIR TOTAL EGAL, wie die Menschen mein Aussehen, meine tänzerischen Fähigkeiten und meine Schuhgrösse beurteilen würden. Ich hatte eine grossartige Zeit, während ich mit Gary tanzte und lebte ganz und gar in diesem Augenblick.
Am Ende der Konferenz fühlte ich mich emotional sehr aufgewühlt (ein wunderbarer Mann dessen Namen ich vergessen habe, umarmte mich, während in mir die Tränen aufstiegen - wenn Du das liest, wunderbarer Mann, ich möchte auf jeden Fall, dass wir miteinander tanzen, wenn wir uns das nächste Mal treffen!) und gleichzeitig beschwingt. Und ich tanzte! Welch ein Vergnügen! Die Heilung ging weiter auf meinem Weg nach Hause - ich spürte eine Woge wortloser Gefühle, vor allem Trauer und Reue, in mir hochsteigen und als ich diese Gefühle beklopfte, verschwanden sie.
Diese Erfahrung der Heilung war für sich genommen schon absolut fantastisch, aber noch eine andere Überraschung erwartete mich, als ich nach Hause kam. Ich fühlte mich emotional ausgelaugt, aber wie schon gesagt, das Gefühl von Ruhe und Frieden umgab mich. Aus dem Gefühl heraus, mich in meiner Mitte zu befinden, machte ich mich ganz ruhig daran, mein Debut als EFT-Therapeutin anzugehen. Ich war schon seit Jahren fasziniert von diesen Geist / Körper-Techniken, aber es war mir nie gelungen, mich selbst in diesem Feld professionell handeln zu sehen - wenn ich es jetzt so betrachte, mussten wohl erst meine eigene Verwundungen geheilt werden und so war es wohl schon immer!
Der erste Schritt, den ich unternahm, bestand darin, ein Ausbildungscenter für Erwachsene zu kontaktieren, das kurze, interessante Kurse für die Gemeinde anbietet, und ich schlug ihnen vor, einen EFT-Kurs zu unterrichten. Sie willigten ein und wir arbeiteten zusammen eine Kursbeschreibung aus und sie werden den Kurs entweder im Juli oder im Herbst anbieten. Ich hatte diese Aktion wirklich nicht geplant - es war einfach ein ganz offensichtlicher Schritt - und ich suche nach mehr Gelegenheiten, EFT zu verbreiten, interessiere mich für anderen Ausbildungen, die mir helfen, meine Effektivität mit EFT zu steigern, beschäftige mich mit den administrativen Seiten des Geschäftslebens etc. All dies in der ruhigen Gewissheit, dass dies mein richtiger Lebensweg ist. Ich habe dieses Resultat absolut nicht erwartet (oder auch nur erträumt!), als ich mich entschlossen hatte, die Konferenz zu besuchen und meine Themen, für die ich Vorteile beziehen wollte, hatten nichts mit dem professionellen Einsatz von EFT zu tun.
Um meine vielen Worte zusammenzufassen: ich hatte nicht realisiert, wie eingeschränkt ich in meinem Denken und in meiner persönlichen Vision meines Lebensweges war und als Gary zu diesen Kernthemen, u.a. Zurückweisung, das Gefühl, in den Augen Anderer nichts wert zu sein, und höchstwahrscheinlich auch noch ein paar Anderen vordrang, gab mir die daraus resultierende Heilung und die Entfernung von all diesem Seelen-Müll eine klare Vision meiner Selbst und das Selbstvertrauen, nicht nur meine Ziele klar zu sehen, sondern sie auch ganz tatsächlich zu verfolgen und das zu tun, was nötig ist, um denen zu helfen, die meine Hilfe brauchen.
Ich umarme Euch,
LaVernWilliams LKW@sproutz.fea.st zurück nach obenTanzen mit Gary
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